

Branche: Fotografie
Betreuungszeitraum: Schon immer. Für immer.
Disziplinen: Alle
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Wolfgang Siesing ist mehr als nur ein Fotograf, Gutsherr von Berlin-Mitte und es gibt ihn wirklich. G73 betreut den wagemutigen Lichtbildner und einzig wahren Megalopolen schon immer. Bei allem.
Die Portfolio-Website des Fotografen Wolfgang Siesing steht mittlerweile in ihrer dritten Version im Netz und kann als ein Klassiker der Netzgeschichte bezeichnet werden. Die erste Version der Website erntete durch den besonders offensiven Start mit einer harten satirischen Bio-Story national wie international viel Anerkennung und Preise. Sie ist ein immer noch unerreichtes Stück Pionierarbeit (man merke, dass wir das Jahr 2001 schrieben!) im Bereich des energetisch-künstlerischen Web-Entertainments. Mittlerweile konzentriert sich die Seite stark auf die sachliche und strukturierte Darstellung der Fotografien, die berühmte Bio-Story findet sich aber immer noch unter dem Menüpunkt Biografie.
Nachfolgend ein paar angemessene Stimmen zur Siesing-Story:
Siesing siegt auf ganzer Linie:
Von Niedersachsen aus die Welt zu erobern, ist gar nicht so leicht. Schon viele scheiterten, zuletzt Gerhard S., der es aber immerhin ins Bundeskanzleramt brachte. Da war Siesing auch schon, zumindest in Berlin. Er hat – entgegen anders lautenden Gerüchten – die deutsche Teilung beendet. Für einen Kerl wie ihn ein Kinderspiel: Ausgestattet mit zwei Fäusten, drei Kilo Mehl, einem Sack Kartoffeln und vier Pfund Bohnen hat Siesing sich auf einen Trip begeben, von dem nun ein kongenialer Web-Clip kündet. Siesing ist von Hause aus ein „Lichtbildner feinster Sorte“. Bevor er dieses Prädikat verliehen bekam (oder sich selbst verliehen hat, was aufs selbe hinausläuft), musste er zahlreiche Abenteuer bewältigen. Wovon seine Homepage kündet. Wie er z.B. nur mit einer Handvoll Hirse ausgestattet die Wüste Gobi durchquerte, unter dänischer Flagge den Kilimandscharo umflog (selbstredend auf dem Kopf stehend auf den Tragflächen eines Doppeldeckers!) oder - wohl seine schwerste Aufgabe - um das Heidestarlet Kiki LaLumiére freite: Das ist nicht nur der Rede, sondern gleich einen Extra-Bookmark wert. Siesing ist kein Mann der großen Worte, er lässt lieber Taten sprechen. Die Initiierung dieser Homepage ist bis dato seine größte Tat, denn Siesing siegt auf ganzer Linie und schreit seinen Triumph hinaus: "Victory!"
– Quelle: Vectrum Coole Webpages Kalenderwoche 12, 2001
Herr Siesing ist ein sympathischer Mensch mittleren Alters. Er schätzt die angenehmen Dinge des Lebens: kultivierte Frauen, besinnliche Landschaftsaufnahmen und rhythmische Musik. Auf seiner Hausseite gewährt er neugierigen Netzwellenreitern Einblicke in die bewegendsten Momente seines bewegten Lebens. Nicht zu vergessen die Ergebnisse seines rechtschaffenden Tagwerks als „Lichtbildner feinster Sorte“. Respekt, Herr Siesing, Respekt!
– Quelle: multimedia.de-Newsletter 13.06.2001
Lichtbildner feinster Sorte nennt sich der Mann. Und das kann der Berliner Fotograf auch mit Fug und Recht behaupten. Anstelle eines Normalo-Langweiler-Lebenslaufs schlägt uns der Selbstdarsteller Siesing dann auch erstmal eine satirische Biografie um die Ohren: „Hart wie Asphalt“ – mit viel, viel Flash.
– Quelle: web.de
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